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Große Freude und Stolz

... wir freuen uns über Erfolge unsere Tanzgruppen bei den Duisburger Tanztagen 2015

Das größte Amateurtanzfestival in Deutschland - die Duisburger Tanztage - fanden in diesem Jahr wieder statt, vom 27. Februar bis 8. März in der Rheinhausenhalle in Duisburg mit über 5000 Tänzerinnen und Tänzern.  Auch Step by Step war mit 5 Gruppen vertreten, die verschiedene Tanzstile wie Hip Hop, Contemporary Dance oder Tanztheater vor großem Publikum und einer fachkundigen Jury präsentierten. Wir freuen uns, dass 3 Gruppen unserer Schule sich für das Finale im Theater Marientor Duisburg am 22. März qualifiziert haben.

In der Sparte Bühnentanz qualifizierte sich unsere Gruppe COLOURS sowie das generationenübergreifende Tanzprojekt RITUALE & OPFER, das in Kooperation von Step by Step mit B.Last Projekt Berlin auf die Bühne gebracht wurde.

In der Sparte „High Level“ qualifizierte mit dem Trio Procecuted.ein gemeinsames Tanzprojekt von Step by Step, dem Tanzhaus Wuppertal und B.Last Projekt Berlin. Die Choreographie von Sten Kuth setzten tänzerisch das Trio Laura Pagouras, Jill Hackländer und Pascal Schürken beeindruckend um.

Wir sind stolz auf das Ergebnis:

Kategorie Bühnentanz

1ster Platz : „Auf meine letzte Reise nehme ich mit.. „(Gruppe COLOURS)

2ter Platz : Tanzprojekt Rituale & Opfer

Kategorie High Level

 2ter Platz : Trio Procecuted

Gratulation allen Tänzerinnen und Tänzern für diese Leistung !

Anke Lachmann

Auf meine letzte Reise nehme ich mit...

Eine Ode an das Leben

Choreographie Laura Pagouras

Tanz: Ricarda Stürmer, Jana Blachny, Antonia Gocke, Caroline Kozmianski, Sabrina Pompe, Martina Verführt, Doris Naczke

 Die Choreographie „Auf meine letzte Reise nehme ich mit – Eine Ode an das Leben“ beschäftigt sich mit verschiedenen Gedanken zum Thema „Sterben“, „Trauer“, „Tod“ und den damit verbundenen Gefühlen, Sehnsüchten und Hoffnungen. Inspiration für diese Choreographie war die Ausstellung „Ein Koffer für die letze Reise“ des Bestatters Fritz Roth, der an 100 prominente und nicht-prominente Menschen Koffer verschickte mit der Bitte, den Koffer mit dem zu füllen, was sie auf ihre letzte Reise mitnehmen würden. Herausgekommen ist eine mannigfaltige Auseinandersetzung mit dem Thema, die auch zeigt, wie wichtig es ist, den Tod begreifbar zu machen und die Verstorbenen auf persönliche Art zu verabschieden.

Run into it

Choreographie: Laura Pagouras

 Die Choreographie „Run into it“ setzt sich mit Momenten menschlicher Begegnungen im alltäglichen Leben auseinander. Begegnungsort ist dabei der urbane Raum, der als Austragungsort menschlicher Beziehungen (miteinander – gegeneinander / gemeinsam – einsam / Kommunikation –Schweigen) fungiert, aber auch neue Begegnungsmomente und somit wieder neue Bezugs- und Orientierungspunkte zwischen den Menschen initiiert. Die Tännzerinnen von Step by Step belegten der 3. Platz in der Vorrunde in der Rheinhausen-Halle.

Rituale & Opfer

Choreographie: Sten Kuth & Laura Pagouras

 Tanz: Michelle Weber, Isabelle Kozmianski, Kim Lange, Pauline Lübking, Mira Weihen, Martina Verführt, Jessica Liechtenstein, Laura Pielke, Beate Krause, Kerstin Kocks, Cornelia Schmiegelt, Natalie Hohlweg, Sonja Vorberg, Johanna Hendricks, Marie Meitler, Adeline Knitter, Lisa Wittenberg, Sina Oberschachtsiek, Hannah Betancour, Pascal Schuerken, Jill Hackländer

Von Juli 2014 bis Januar 2015 haben sich 25 Tänzerinnen unterschiedlicher Tanzlevel und Altersstufen unter der Leitung von Sten Kuth und Laura Pagouras mit Themen wie Ausgrenzung, Gruppenzwang, Dazugehören, Freundschaft und Feindschaft beschäftigt. Jeder Mensch und jeder Gesellschaft hat ihre Rituale. Wenn Rituale aber zum Zwang werden. Oder uns Medien, Machthaber oder andere Menschen uns aufzwingen wie wir zu sein haben und was wir zu tun haben, dann wird es kritisch. Entstanden ist so ein knapp 30minütiges Tanzstück aus dem bei den Tanztagen ein kleiner Ausschnitt von 10 Minuten gezeigt werden konnte. Photo: Marie Scherner

Prosecuted / Verfolgt

Choreographie: Sten Kuth

Tanz: Jill Hackländer, Laura Pagouras und Pascal Schürken

Bis heute werden Menschen wegen Ihrer Hautfarbe, ihrer Lebensweise, Ihres Körpers, Ihrer Sexualität, ihrer Herkunft oder anderer Merkmale, die für andere nicht der Norm entsprechen, diskriminiert, verfolgt, misshandelt oder gar getötet.

Zur Titelmusik des Filmes Schindlers Liste choreographierte Sten Kuth ein Trio, welches zum Nachdenken anregen möchte und mehr Toleranz und Akzeptanz für Andere einfordert.

Das Stück schließt mit einer Zitat aus der Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker zum 40. Jahrestag des Kriegendes am 8. Mai 1985.

„Die Bitte an die jungen Menschen lautet:

Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß

gegen andere Menschen,

gegen Russen oder Amerikaner,

gegen Juden oder gegen Türken,

gegen Alternative oder gegen Konservative,

gegen Schwarz oder gegen Weiß.

Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.“

Heute 30 Jahre später haben diese Worte nichts an Aktualität eingebüßt.

 

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